Arbeitskreis
Musikgruppe
Durch gemeinsame Veranstaltungen (z.B.
Jugendleiterlehrgang und Pfingstzeltlager) ergab sich bei einigen
Jugendleitern der Wunsch nach einer Musikgruppe. Denn bei diesen
Veranstaltungen hatten viele ein Musikinstrument dabei, doch das
harmonisch Zusammenspielen bereitete etliche Schwierigkeiten. Jürgen
Wöhr und Siegfried Mager nahmen sich der Sache an. Im Januar 1988
stellten Jürgen Wöhr, Richard Wöhr, Schömberg, Josef Weinig und
Siegfried Mager, Zimmern, ein Jahresprogramm für die Musikgruppe
zusammen. Es wurde festgelegt, dass an den Terminen für die
Gautanzproben zugleich die Musikproben abgehalten werden sollen.
Parallel zum Jugendleiterlehrgang wurde ein Musikseminar
begonnen. In der Gaumusikgruppe können alle mitwirken, die
ein Instrument spielen. Jürgen Wöhr übernahm die Leitung der
neugegründeten Gruppe und war für das Programm der Musikproben und
Seminare verantwortlich. Er sorgte auch für das Notenmaterial, das für die verschiedenen
Instrumente von Josef Weinig umgeschrieben wurde. Diese Noten stehen dann für alle
Gaumitgliedsvereine zur Verfügung.
Mit 15 bis 20 Teilnehmer an diesen Proben und Veranstaltungen
war ein guter
Start gelungen. An der Frühjahrsversammlung 1988 in Schömberg
hatte sich die Musikgruppe der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch
die Anforderungen der Musiker in den eigenen Vereinen war nach
wenigen Jahren die
Mitarbeit der Gaumusikgruppe so geschrumpft, dass diese Arbeit
eingestellt wurde. Doch die begonnenen Volksmusikseminare fanden
immer mehr Zuspruch. Sie sind heute ein fester Bestandteil im
Jahresprogramm der Trachtengaus Schwarzwald. Die Gründung von
Stubenmusikgruppen bei einigen Mitgliedvereinen darf als Erfolg der
Volksmusikseminare gewertet werden. Stefan Wöhr als Leiter der
Seminare hatte es verstanden, zusammen mit seinem Vater Richard und
Bruder Jürgen und anderen Referenten, bei einigen Musikliebhabern das Interesse
für die Volksmusikinstrumente zu wecken. Somit wird auch dem
Bereich der überlieferten Volksmusik, Rechnung getragen. Bei diesen Lehrgängen kann jede Person
mit geringen Kenntnissen für Noten und Instrument teilnehmen. Der
Musikunterricht wird
erteilt für Saiteninstrumente, von der Gitarre, Hackbrett, Zither
bis zur Harfe, von
Akkordeon, Steirische Harmonika bis zum Bandoneon und allen in der
Volksmusik üblichen Blasinstrumenten.
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